Die Geschichte des Orchesters

Nach einer Vorlage von Franz Fischer

Der Anfang stand im Zeichen des Grafen Zeppelin

Ende des 19. Jahrhunderts war Friedrichshafen eine württembergische Kleinstadt von 5000 Einwohnern, deren ganzer Stolz es war, dass der König des Landes bei ihnen seine Sommerresidenz hatte.

Das änderte sich mit dem Aufstieg des ersten Zeppelin-Luftschiffs am 2. Juli 1900. Im 1.Weltkrieg wurden dann an die 100 Zeppeline gebaut und Friedrichshafen entwickelte sich zur Industriestadt. In diesen Jahren kamen viele neue Arbeitskräfte in die aufstrebende Stadt: Ingenieure, Techniker und Kaufleute, unter denen auch einige eifrige Instrumentalisten waren, vor allem Streicher.

Einer von ihnen war Erich Hilligardt. Er kam 1913 nach Friedrichshafen, war an der Konstruktion vieler Luftschiffe beteiligt und wurde später Direktor des Sauerstoffwerks. Er war nicht nur ein tüchtiger Ingenieur sondern auch ein versierter Geiger und geselliger Mensch, der schließlich mit ZF-Direktor Habermas ein Orchester ins Leben rief. Allmählich bildete sich während des 1. Weltkrieges ein zwangloser Kreis musikbegeisterter Bürger, die hauptsächlich bei kirchlichen Anlässen spielten oder auch gesellschaftliche Feierlichkeiten musikalisch umrahmten. Man beschloss damals, ein Sinfonieorchester zu gründen, sobald die Zeiten wieder besser würden.

 

Das erste Jahrzehnt des Häfler Sinfonieorchesters

Am 4. Mai 1921 schließlich stellten sich die 45 Musiker des Orchesters in Anwesendheit des damaligen Königs Wilhelm in einem "Volks-Sinfoniekonzert" vor. Der führende Kopf des Orchesters war weiterhin Erich Hilligardt, der viele Jahre Vereinsvorstand und Stimmführer der 1.Geige war. Als unermüdlicher Organisator verstand er es, manchen begabten Laienmusiker für das gemeinsame Musizieren anzuwerben. Der Schweizer Musikpädagoge A. Heineck, der Dirigent des Orchesters in den zwanziger Jahren, bildete recht ordentliche Orchestergeiger heran.

So konnte die Musiziergemeinschaft ziemlich rasch ihre Ziele steigern. Höhepunkte waren 1922 das 5. und 1924 das 7. Sinfoniekonzert, zu dem im "Seeblatt" ein Kritiker bemerkte: "Mit Stolz und einem gewissen Triumph dürfen Heineck und seine Musiker auf das Fazit dieser Veranstaltung zurückblicken. Es ist zu bedauern, und das muss einmal offen ausgesprochen werden, dass viele Kreise hiesiger Stadt von den herrlichen Konzerten wegbleiben - ein Beweis dafür, dass sie klassische Musik nicht verstehen und zu schätzen wissen. Die Stadt Friedrichshafen und mit ihr auch diese Kreise sollten doch stolz darauf sein, einen Orchesterverein zu besitzen, der sich der Pflege der Musik in so liebevoller, selbstloser Weise annimmt." Es folgten Jahre ersprießlicher Arbeit mit Konzerten in Friedrichshafen und auch auswärts, z.B. in Tettnang. Zusammen musiziert wurde auch mit den Gesangvereinen Harmonia und Sängerbund, sowie mit den Kirchenchören. Welch hohes Niveau schon damals erreicht war, bezeugen Programme und Kritiken aus dieser Zeit.

Ausgesprochene Kassenschlager waren gegen Ende der Zwanziger-Jahre "Die Fledermaus" und "Der Zigeunerbaron", die durchweg mit eigenen Kräften auf die "Bretter" gebracht wurden. Diese "Bretter" waren damals im sogenannten Saalbau der Zeppelin-Wohlfahrt, der auf dem Areal des heutigen Karl-Maybach-Gymnasiums stand. Er war ein für die damalige Zeit überaus repräsentatives Gebäude mit allen wünschenswerten Einrichtungen, wie Bühnenräumen, Empore, Restaurant, Bürgerstüble und Kegelbahnen.

Ein weiteres kulturelles Zentrum war damals die Villa Bühler am Gondelhafen, wo Dora Scupin, die liebenswert-leutselige "Frau Major", als Seele einer still wirkenden, aber stark inspirierenden Gemeinschaft von Künstlern und Kunstliebhabern auch die Arbeit des Sinfonieorchesters nach Kräften unterstützte.

Tatkräftige Hilfe fand das Orchester von Anfang an auch bei führenden Männern der Industrie. Neben dem bereits erwähnten ZF-Direktor Habermas gehörten zu den Förderern Dr.Colsman vom Luftschiffbau und der Maybach-Motorenbau- Direktor Dr. Schmid. "Industrieprominenz" fand sich auch unter den Musikern im Orchester. So spielte in der 2.Geige Graf von Soden, der 1934 zum Vorsitzenden des Orchesters gewählt wurde. Bei den Bratschen war Konstantin Schmäh aktiv, der später ZF-Direktor wurde und als Seehasenvater in einer breiten Öffentlichkeit überaus beliebt war. Auch er war eine Zeitlang Vereinsvorstand.

 

"Politische Gleichschaltung" und Krieg

1932 übernahm Musikdirektor Anton Elfein die Stabführung. Unter seiner Leitung wurde das Orchester, dem nun zwischen 60 und 70 aktive Musiker angehörten, zu einem bestimmenden Klangkörper nicht nur in der Stadt, sondern im ganzen oberschwäbischen Raum. Von der Qualität des neuen Dirigenten war auch die Presse überzeugt. Im Jahr nach seinem Amtsantritt bemerkte sie zu einer erneuten Aufführung des "Zigeunerbarons": "Höchste Anerkennung und uneingeschränktes Lob verdient der unermüdlich tätige Dirigent, Musikdirektor Elflein, der keine Mühe scheut, um sein Orchester immer mehr zu vervollkommnen, und seine Musiker zu Leistungen hinreißt, wie sie wohl keine andere gleich große Stadt des Schwabenlandes zu bieten vermag".

Doch die Schatten der neuen Zeit fielen auch auf das Orchester, das noch im Januar 1933 die Satzung überarbeitet hatte, um fortan den Namen "Orchesterverein Friedrichshafen e.V." zu führen. Wie alle anderen kulturschaffenden Vereinigungen wurde es "politisch gleichgeschaltet" und als "Mitglied des Reichsbundes deutscher Orchestervereine" der NS-Kulturgemeinde angeschlossen. Es dauerte nicht lange, bis der Vorstand eine Namensliste unerwünschter Komponisten erhielt, deren Werke nicht mehr aufgeführt werden durften.

Es kam aber noch schlimmer. Auf Drängen der Machthaber wurde von der Reichskulturkammer angeordnet, alle eingetragenen Vereine aufzulösen und dem NS-System direkt zu unterstellen. In der Mitgliederversammlung vom 15. April 1936 wurde der Orchesterverein aufgelöst. Das Vereinsvermögen ging mit allen Aktiva und Passiva

an die NS-Kulturgemeinde über. Doch das bedeutete nicht, dass das Orchester seine musikalischen Aktivitäten einstellte. Da waren neben der Kirchenmusik neue, zeitbedingte Anlässe des Auftretens, z.B. Wohltätigkeitskonzerte zugunsten des Winterhilfswerks u.ä.. Auf den noch erhaltenen Fotos von Veranstaltungen prangen im Großformat die politischen Embleme des damaligen Regimes. Doch musikalische Begeisterung gab es auch für diesen Wirkungsbereich, mochte er auch einem Liebhaberorchester wenig entsprechen. Auch war es den Musikern, besonders ihrem künstlerischen Leiter, kaum möglich, sich den öffentlichen Zwängen zu entziehen.

Einen tiefen Einschnitt brachte der Kriegsbeginn im September 1939. Viele Musiker mussten zur Wehrmacht. Auch der Dirigent Anton Elflein wurde eingezogen und war bis zum Kriegsende Soldat. Vorbei war es mit einer regelmäßigen Probenarbeit. Wenn noch musiziert wurde, dann fast nur noch zu Traueranlässen, zu Betreuungskonzerten für Soldaten und zur Umrahmung politischer Veranstaltungen mit häufigen Pragrammwiederholungen. Doch infolge der Kriegsereignisse fanden allmählich selbst diese gelegentlichen Auftritte ihr Ende.

Das Aus brachte die verheerende Bombennacht vom 28.April 1944, in der neben der Villa Bühler auch der Saalbau mit den orchestereigenen Instrumenten und vielen wertvollen Noten sowie dem gesamten Archivmaterial des Orchestervereins ein Raub der Flammen wurde. In der zu 75 % kriegsbeschädigten Stadt erlosch in diesen Tagen nicht nur das wirtschaftliche, sondern auch das kulturelle Leben nahezu völlig.

 

Nachkriegszeit

Nach dem Zusammenbruch fanden sich im Herbst 1945 die übriggebliebenen Mitglieder des Orchesters wieder zum gemeinsamen Musizieren zusammen, zunächst unter dem Namen "ColIegium musicum".

Ein drückendes Problem war nach der Zerstörung des Saalbaus die Raumfrage, bis 1948 die Turn- und Festhalle errichtet wurde. Sie war bis zum Bau des Graf-Zeppelin-Hauses jahrzehntelang für das musische Geschehen der Zeppelinstadt das räumliche Zentrum, das freilich im Laufe der Zeit immer mehr als provisorische "Kulturscheune" empfunden wurde.

In den fünfziger Jahren gelang es nicht, das Orchester als eine nach Vereinsbestimmungen operierende juristische Organisation wieder aufzubauen. Es handelte sich um eine informelle Musiziergemeinschaft, deren Kristallisationskern der aus dem Krieg zurückgekehrte musikalische Leiter Anton Elflein war. Als Geigenlehrer bemühte er sich mit seinen Fachkollegen besonders um den Streichernachwuchs des Orchesters, das unter seiner Leitung neben den eigenen Konzerten überall dort mitwirkte, wo es gebraucht wurde, vor allem bei Orchestermessen und Kirchenkonzerten.

Die verstärkte kirchenmusikalische Aktivität ergab sich hauptsächlich aus der Tatsache, dass Anton Elflein auch die Leitung des St.-Canisius-Kirchenchors übernommen hatte. Durch die Zusammenarbeit der beiden Klangkörper stellten sich interessante Aufgaben, die Musiker und Sänger mehrfach auch nach auswärts führten, so z.B. 1952 nach Ottobeuren, wo sie Mozarts Krönungsmesse aufführten. Internationale Freundschaftsbande wurden mit dem Chor des Abbé Priasso in Nizza geknüpft. Man besuchte sich gegenseitig und musizierte gemeinsam, unter anderem bei der Priasso-Messe "Notre Dame de la Paix".

Als Anton Elflein 1963 in den Ruhestand ging, hatte er mit kriegsbedingter Unterbrechung 32 Jahre lang das Friedrichshafener Musikleben entscheidend mitgeprägt, die Volkshochschule und die Musikschule begründet und nicht zuletzt den Orchesterverein erfolgreich und mit großer Tatkraft künstlerisch betreut. Zum 60jährigen Jubiläum des Orchesters schrieb er 1976 in einem Grußwort:
"Es waren harte Jahre der Arbeit, aber es waren auch Jahre des Vergnügens und der Freude an der schönen Musik. Erfolge in dieser langen Zeit waren nur möglich, weil die Begeisterung für die Musik, gepaart mit Idealismus und Opferbereitschaft, bei allen Beteiligten in hohem Maße vorhanden war."

 

Die Entwicklung seit der Wiedergründung des Vereins

Die Akzeptanz des neuen künstlerischen Leiters Paul Bischof durch die Orchestermusiker im Herbst 1963 stellte sich als nicht ganz unproblematisch heraus. Dieser war einer von künftig zwei städtischen Musikdirektoren, der zusammen mit der Jugendmusikschule auch das Orchester zu leiten hatte. Da einige ältere Mitglieder unter dem neuen Dirigenten nicht spielen wollten, schieden sie in der Folge aus dem Orchester aus.

Doch diese Auseinandersetzungen dienten zugleich als Anlass, das Orchester wieder in vereinsmäßige Bahnen zu lenken. Im Auftrag einer Mitgliederversammlung erarbeitete Franz Fischer eine Satzung. Nach deren Annahme wurde ein Vorstand gewählt und für das Orchester die Aufnahme ins Vereinsregister beantragt.

Ermutigend war dann im März 1964 das Debüt des umstrittenen neuen Leiters bei seinem ersten Konzert. Paul Bischof erwies sich als ein stilsicherer und klangbewusster, feinsinniger und sensibler Dirigent und zugleich als behutsamer und gewissenhafter Erzieher seines Orchesters, der es sich und den Musikern nicht leicht machte. Der weitere Erfolg blieb dann auch nicht aus. Bei den vielen Konzerten, die nun regelmäßig stattfanden und für die eine Fülle von Werken von Barock bis Klassik einstudiert wurden, erspielte sich das Orchester einen anerkannten Platz im Kulturleben der Stadt. 1976 erinnerte sich der Verein auch an seine eigene Vergangenheit und feierte mit einem großen Konzert, einer Festschrift und einem gelungenen Festabend in bescheidenem Rahmen seinen 60. Geburtstag, bei dem der noch sehr rüstige Anton Elflein zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Zwei Jahre später entstand der erste Kontakt mit dem damaligen Theaterspielkreis. Zum Seehasenfest wurde die Märchenoper "Schneewittchen" mit Musik von Franz Schubert einstudiert. Nach langer Zeit saßen unsere Musiker wieder einmal im Orchestergraben, und sie bekamen Appetit auf mehr: Im Jahr darauf stand Adolphe Adams Oper "Wenn ich König wär" auf dem Programm.

Dieses Jahr 1979 brachte für den Verein weitgehende Veränderungen. Musikdirektor Paul Bischoff, der sich um die musikalische Qualität des Orchesters sehr verdient gemacht hafte, verließ nach l6-jähriger Tätigkeit seinen Friedrichshafener Wirkungsbereich. Damit war die Zeit gekommen, auch anderweitig über das Vereinsgeschehen neu zu bestimmen. Mit der Begründung, dass der Vorstand auch aktives Orchestermitglied sein solle, stellte Dr.Karl Heim, seit der Wiederbegründung 1963 Vorsitzender des Vereins, nach dem Dirigentenwechsel sein Amt zur Verfügung. Eine Mitgliederversammlung wählte Franz Fischer zum ersten und Willy Helmer zum zweiten Vorsitzenden, der in dieser Eigenschaft auf Rektor Hannes Birkle folgte. In der Funktion des Konzertmeisters schließlich löste Violinlehrer Bilgin Feyzibeyoglu im Jahr darauf Frau Hermine Diemer ab, die über eineinhalb Jahrzehnte hinweg, neben ihren geigerischen Fähigkeiten und der Nachwuchsförderung aus dem Kreis ihrer Schüler, dem Orchester auch eine mütterliche Stütze gewesen war. Musikalischer Leiter des Orchestervereins wurde MD Hanspeter Gmür, der im April 1980 sein Einstandskonzert gab. Der gebürtige St.Galler ging mit viel Schwung und Energie ans Werk und entwickelte in der folgenden Dekade eine zielbewusste Orchesterarbeit. Durch Ausdauer und sicheren Instinkt konnte er seinen Musikern in steigendem Maße anspruchsvollere Orchesterliteratur zumuten.

In Zusammenarbeit mit dem hiesigen Musiktheater wurde die musikalische Palette der sinfonischen Musik erfolgreich durch Opern- und Operettenproduktionen ergänzt, wie z.B. "Orpheus und Eurydike" von Gluck und "Die schöne Helena" von Offenbach. Auf Vereinsebene gab es in diesen Jahren eine erfreuliche Aufwärtsentwicklung. Mit einem Festkonzert im Graf-Zeppelin-Haus mit der Solistin Anima Mathé konnten wir 1986 mit vielen Ehrengästen - unter ihnen war neben Oberbürgermeister Dr. Wiedmann auch der nun hochbetagte Anton Elflein - in großem Rahmen unseren "Siebzigsten Geburtstag" feiern.

Zwei Jahre darauf richtete 1988 unser Verein das 1. Internationale Orchestertreffen aus, bei dem im Graf-Zeppelin-Haus weit über 1000 Musiker mit ihren Vereinen aus ganz Europa - einschließlich Ostblock - zusammenkamen und gemeinsam unter der Anleitung von Instrumentalisten führender europäischer Orchester Werke der Weltliteratur erarbeiteten und zur Aufführung brachten.

Ein wichtiger Einschnitt im Vereinsleben ergab sich Anfang 1993, als der Orchesterverein sich nach langen Überlegungen von MD Hanspeter Gmür als Dirigenten trennte und mit der Probenarbeit unter dem jetzigen Dirigenten MD Joachim Trost begann. Gleichzeitig nahm auch mit Johann Paul Veges ein neuer Konzertmeister mit langjähriger Orchestererfahrung seinen Platz am ersten Pult ein. Glaubten manche Orchestermitglieder bereits unter Gmür über die Grenzen ihres Könnens hinaus gefordert zu werden, so hat dieses Gefühl unter der neuen Führung nicht nachgelassen, sondern wurde eher noch verstärkt; wird doch das Orchester an immer neue Werke der späten Klassik und der Romantik herangeführt, die manchem Spieler beim ersten Lesen an vielen Stellen zunächst als unspielbar erscheinen. Durch die wohlbedachte und systematische Vorgehensweise bei der Probenarbeit hat es der Dirigent aber noch jedesmal erreicht, bei den Aufführungen "das Letzte" aus jedem Spieler herauszuholen und so sowohl für die Spieler als auch für die Zuhörer unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Die Genugtuung der vollbrachten Leistung am Ende eines Konzertes und der Erfolg beim Publikum sind der Lohn und bestärken uns im Glauben, auch für die nächste Zukunft gut gerüstet und auf dem richtigen Weg zu sein.

Nach über 25 Jahren als Erster Vorsitzender des Orchestervereins Friedrichshafen ist Franz Fischer im April 2004 durch Hans-Martin Hell abgelöst worden. In der gleichen Zeit hat sich auch eine Verjüngung am ersten Pult der Ersten Geige ergeben: Unsere neue Primaria heißt jetzt Gunhild Hell.

Im August 2006 ist Franz Fischer verstorben. Er hat das Orchester zu seiner heutigen Größe gebracht und dessen Erscheinungsbild geprägt. Uns allen wird er mit dem, was er für den Orchesterverein getan hat, und mit seinem Wirken als Geiger, zuletzt an seinem Pult in der zweiten Geige - im Zentrum seines Orchesters - in unvergesslicher Erinnerung bleiben.
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Als wichtigstes Ereignis der letzten Zeit ist noch zu erwähnen: In der Jahreshauptversammlung im Frühjahr 2007 hat der Orchesterverein die Umbenennung des Vereins in "Sinfonieorchester Friedrichshafen e.V." beschlossen. Dies soll einer verbesserten und damit wirkungsvolleren Darstellung der Vereinsziele in der Öffentlichkeit dienen.

 

Der Ehrenbrief

 
Zum Ende seiner 25-jährigen Tätigkeit als Erster Vorsitzender des Vereins erhielt Franz Fischer am 23. April 2004 den Ehrenbrief der Stadt Friedrichshafen

 

 r.k.    04.02.10
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